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    <title>Artikel, Buchrezension, Interviews und vieles mehr</title>
    <link>http://www.astroinfos.net/artikel.aspx</link>
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    <copyright>AstroInfos</copyright>
    <ttl>120</ttl>
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    <item>
      <title>Sternschnuppen im September 2011 </title>
      <link>http://www.astroinfos.net/sternschnuppen-im-september-2011-.aspx</link>
      <pubDate>Fri, 02 Sep 2011 11:01:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.astroinfos.net/sternschnuppen-im-september-2011-.aspx</guid>
      <comments>http://www.astroinfos.net/sternschnuppen-im-september-2011-.aspx</comments>
      <description><![CDATA[<p>
	Im September hält sich die Aktivität der α-Aurigiden noch ungefähr bis zum 8. September. Es können ca. 7 Meteore die Stunde beobachtet werden.<br />
	<br />
	Auch die Anthelion Quelle die Raten von 3 Meteoren je Stunde hat kann nur wenig über den Hintergrund hinausragen. Der Schwerpunkt der Aktivität und somit der Radiant verlagert sich in den Bereich Aquarius und Pegasus.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
]]></description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Sternhimmel im September 2011 </title>
      <link>http://www.astroinfos.net/der-sternhimmel-im-september-2011-.aspx</link>
      <pubDate>Fri, 02 Sep 2011 10:59:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.astroinfos.net/der-sternhimmel-im-september-2011-.aspx</guid>
      <comments>http://www.astroinfos.net/der-sternhimmel-im-september-2011-.aspx</comments>
      <description><![CDATA[<p>
	Das Sternbild Schwan, das nun langsam immer günstiger wird zu beobachten, enthält viele kleine Offene Sternhaufen, die im Teleskop bei hoher Vergrößerung aufgelöst werden können. <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=NGC%206811" target="_blank">NGC 6811</a> ist kleiner Haufen, der wenige schwache Sterne enthält. Diesen finden Sie nordwestlich von Delta Cygni.<br />
	<br />
	Unter guten Beobachtungsbedingungen können Sie bei dunklem, klarem Himmel mit dem Fernglas etwas östlich von Deneb den ausgedehnten Nebel <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=NGC%207000" target="_blank">NGC 7000</a> erkennen, der unter dem Namen Nordamerika Nebel bekannt ist. Für die Beobachtung mit einem Teleskop ist dieser Nebel zu groß.<br />
	<br />
	Wenn gute Beobachtungsdüngungen vorliegen, können Sie mit lichtstarken Teleskopen auch den Cirrusnebel beobachten. Dieser Supernova Überrest bietet im Fernglas einen fantastischen Anblick. Dieser komplex ist ein riesiges Gebiet, so gehören die Objekte <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=NGC%206960" target="_blank">NGC 6960</a>, <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=NGC%206974" target="_blank">NGC 6974</a>, <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=NGC%206979" target="_blank">NGC 6979</a>, <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=NGC%206992" target="_blank">NGC 6992</a>, <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=NGC%206995" target="_blank">NGC 6995</a> und <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=IC%201340" target="_blank">IC 1340</a>.<br />
	<br />
	Die hellsten Sterne des Schützen bilden am Himmel eine Anordnung, die spontan an eine bauchige Teekanne mit Deckel erinnert. In unseren Breiten wird die Beobachtung dieser Himmelsobjekte durch die horizontnahe Position des Sternbilds häufig beeinträchtigt<br />
	<br />
	Wenn der Himmel klar und einigermaßen dunkel ist, so können Sie mit bloßem Auge 2,5° nordöstlich von Lambda einen kleinen Lichtschimmer erkennen. Schon im Fernglas und in kleinen Teleskopen erweist sich dieser als ein heller Kugelsternhaufen, der selbst in kleinen Teleskopen in Sterne aufgelöst werden kann. Es handelt sich hierbei um den Kugelsternhaufen <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=M22" target="_blank">M22</a>, er ist tatsächlich der hellste Kugelsternhaufen am Nachthimmel über unserer Nordhalbkugel.<br />
	<br />
	Ungefähr 6° nördlich von Nash stoßen Sie auf <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=M8" target="_blank">M8</a>, den berühmten “Lagunennebel“. Dieser große und mit Dunkelwolken strukturierte Nebel enthält den Offenen Sternhaufen <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=NGC%206530" target="_blank">NGC 6530</a> mit nadelfeinen Sternen. Nordwestlich von Nash stoßen Sie auf zwei weitere Kugelsternhaufen dies sind <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=NGC%206522" target="_blank">NGC 6522</a> und <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=NGC%206528" target="_blank">NGC 6528</a>.<br />
	<br />
	Ungefähr 1,5° nordwestlich von <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=M8" target="_blank">M8</a> finden Sie<a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=M20" target="_blank">M20</a>, der “Trifidnebel“. Bei sehr günstigen Beobachtungsbedingungen zeigt er sich schon im Fernglas und kleinem Teleskopen als eine leuchtende Wolke, die von dunklen Staubbändern in drei Teile aufgeteilt erscheint.<br />
	<br />
	Ein Grad nordwestlich von Lambda stoßen wir auf ein weiteres kleines Wölkchen, den Kugelsternhaufen <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=M28" target="_blank">M28</a>. Etwa 4° nördlich von My Sagittarii liegt <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=M17" target="_blank">M17</a>, der als Omeganebel bekannt ist, und dazwischen dehnt sich die große Milchstraßenwolke <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=M24" target="_blank">M24</a>.<br />
	<br />
	Das Sternbild Leier steht nun fast im Zenit. Es ist ein sehr kleines Sternbild. Durch den Hellen Stern Vega ist dieses Sternbild sehr leicht zu identifizieren. Südlich von Vega liegt der kleines Parallelogramm aus Sternen, der von dem Doppelstern Zeta Lyrae, dem Doppelstern Delta Lyrae, aus Gamma Lyrae und aus Sheliak gebildet wird. Zwischen den Sternen Gamma Lyrae und Sheliak finden Sie den Planetarischen Nebel <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=M57" target="_blank">M57</a>, der unter dem Namen “Ringnebel“ bekannt ist. Südöstlich von Gamma Lyrae können Sie im Teleskop den kleinen Kugelsternhaufen Messier 56 beobachten.<br />
	<br />
	Das Sternbild Pfeil finden Sie zwischen Schwan und Adler.<br />
	<br />
	Die drei Sterne Eta, Gamma und Delta Sagittae bilden den „Schaft“ des Pfeils, Alpha und Beta Sagittae stellen die „Steuerfedern“ dar. Östlich von Delta Sagittae finden Sie ein weiteres Nebelfleckchen, das sich bei etwas höherer Vergrößerung in Teleskopen ab sechs Zoll Öffnung als dichter, dreieckig geformter Sternhaufen enttarnt. Das ist Messier <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=M71" target="_blank">M71</a>.<br />
	<br />
	Nördlich des Steinbocks leuchtet am Himmel ein auffällig heller Stern.<br />
	<br />
	Das ist der 1,7 m helle Enif. Nordwestlich von Enif finden Sie im Sucher den Kugelsternhaufen <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=M15" target="_blank">M15</a>. Schon in Teleskopen ab zehn Zoll Öffnung wird <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=M15" target="_blank">M15</a> schon in einzelne Sterne aufgelöst. Nordwestlich von Matar steht die finden Sie die Spiralgalaxie <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=NGC%207331" target="_blank">NGC 7331</a>. In größeren Teleskopen ab zehn Zoll Öffnung können in der näheren Umgebung von <a href="http://www.deepsky-datenbank.de/objekt_link.aspx?objekt=NGC%207331" target="_blank">NGC 7331</a> weitere Galaxien beobachtet werden.<br />
	<br />
	<a href="http://www.deepsky-datenbank.de/blossesauge.aspx" target="_blank" title="http://www.deepsky-datenbank.de/blossesauge.aspx">Aktuelle Objekte für das blosse Auge</a><br />
	<a href="http://www.deepsky-datenbank.de/fernglas.aspx" target="_blank" title="http://www.deepsky-datenbank.de/fernglas.aspx">Aktuelle Objekte für das Fernglas</a><br />
	<a href="http://www.deepsky-datenbank.de/einsteiger.aspx" target="_blank" title="http://www.deepsky-datenbank.de/einsteiger.aspx">Aktuelle Objekte - auch für kleine Teleskope </a></p>
]]></description>
    </item>
    <item>
      <title>Himmelsvorschau August</title>
      <link>http://www.astroinfos.net/himmelsvorschau-august.aspx</link>
      <pubDate>Tue, 26 Jul 2011 07:39:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.astroinfos.net/himmelsvorschau-august.aspx</guid>
      <comments>http://www.astroinfos.net/himmelsvorschau-august.aspx</comments>
      <description><![CDATA[<p>
	Das Sternbild Leier steht nun fast im Zenit. Es ist ein sehr kleines Sternbild. Durch den Hellen Stern Vega ist dieses Sternbild sehr leicht zu identifizieren. Südlich von Vega liegt der kleines Parallelogramm aus Sternen, der von dem Doppelstern Zeta Lyrae, dem Doppelstern Delta Lyrae, aus Gamma Lyrae und aus Sheliak gebildet wird. Zwischen den Sternen Gamma Lyrae und Sheliak finden Sie den Planetarischen Nebel Messier 57, der unter dem Namen “Ringnebel“ bekannt ist. Südöstlich von Gamma Lyrae können Sie im Teleskop den kleinen Kugelsternhaufen Messier 56 beobachten.<br />
	<br />
	Nordöstlich von Vega finden wir einen Stern. Das ist Epsilon Lyrae. Schon im Fernglas zeigt sich Epsilon als Doppelstern. Betrachten Sie Epsilon im Teleskop bei ca. 100facher Vergrößerung, so erscheint jeder der beiden Partner von Epsilon selbst wiederum doppelt. Somit besteht Epsilon Lyrae aus vier Sternen, die einander in Jahrhunderten paarweise umkreisen.<br />
	<br />
	Das Sternbild Schwan, das nun langsam immer günstiger wird zu beobachten, enthält viele kleine Offene Sternhaufen, die im Teleskop bei hoher Vergrößerung aufgelöst werden können. NGC 6811 ist kleiner Haufen, der wenige schwache Sterne enthält. Diesen finden Sie nordwestlich von Delta Cygni.<br />
	<br />
	Unter guten Beobachtungsbedingungen können Sie bei dunklem, klarem Himmel mit dem Fernglas etwas östlich von Deneb den ausgedehnten Nebel NGC 7000 erkennen, der unter dem Namen Nordamerika Nebel bekannt ist. Für die Beobachtung mit einem Teleskop ist dieser Nebel zu groß.<br />
	<br />
	Wenn gute Beobachtungsdüngungen vorliegen, können Sie mit lichtstarken Teleskopen auch den Cirrusnebel beobachten. Dieser Supernova Überrest bietet im Fernglas einen fantastischen Anblick. Dieser komplex ist ein riesiges Gebiet, so gehören die Objekte NGC 6960, NGC 6974, NGC 6979, NGC 6992, NGC 6995 und IC 1340.<br />
	<br />
	Die hellsten Sterne des Schützen bilden am Himmel eine Anordnung, die spontan an eine bauchige Teekanne mit Deckel erinnert. In unseren Breiten wird die Beobachtung dieser Himmelsobjekte durch die horizontnahe Position des Sternbilds häufig beeinträchtigt<br />
	<br />
	Wenn der Himmel klar und einigermaßen dunkel ist, so können Sie mit bloßem Auge 2,5° nordöstlich von Lambda einen kleinen Lichtschimmer erkennen. Schon im Fernglas und in kleinen Teleskopen erweist sich dieser als ein heller Kugelsternhaufen, der selbst in kleinen Teleskopen in Sterne aufgelöst werden kann. Es handelt sich hierbei um den Kugelsternhaufen Messier 22, er ist tatsächlich der hellste Kugelsternhaufen am Nachthimmel über unserer Nordhalbkugel.<br />
	<br />
	Ungefähr 6° nördlich von Nash stoßen Sie auf Messier 8, den berühmten “Lagunennebel“. Dieser große und mit Dunkelwolken strukturierte Nebel enthält den Offenen Sternhaufen NGC 6530 mit nadelfeinen Sternen. Ungefähr 1,5° nordwestlich von Messier 8 finden Sie Messier 20, der “Trifidnebel“. Bei sehr günstigen Beobachtungsbedingungen zeigt er sich schon im Fernglas und kleinem Teleskopen als eine leuchtende Wolke, die von dunklen Staubbändern in drei Teile aufgeteilt erscheint.<br />
	<br />
	Ein Grad nordwestlich von Lambda stoßen wir auf ein weiteres kleines Wölkchen, den Kugelsternhaufen M28. Etwa 4° nördlich von My Sagittarii liegt Messier 17, der als Omeganebel bekannt ist, und dazwischen dehnt sich die große Milchstraßenwolke M24.<br />
	<br />
	http://www.deepsky-datenbank.de/ObjektlisteEinsteiger.aspx<br />
	http://www.deepsky-datenbank.de/ObjektlisteFernglaeser.aspx<br />
	http://www.deepsky-datenbank.de/ObjektlisteLieblinge.aspx</p>
]]></description>
    </item>
    <item>
      <title>Rezension: Exoplaneten - Die Suche nach einer zweiten Erde</title>
      <link>http://www.astroinfos.net/rezension-exoplaneten-die-suche-nach-einer-zweiten-erde.aspx</link>
      <pubDate>Thu, 12 May 2011 03:55:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.astroinfos.net/rezension-exoplaneten-die-suche-nach-einer-zweiten-erde.aspx</guid>
      <comments>http://www.astroinfos.net/rezension-exoplaneten-die-suche-nach-einer-zweiten-erde.aspx</comments>
      <description><![CDATA[<p>
	<a href="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/rezensionen/coverExoplaneten.jpg" target="_blank"><img alt="Cover Exoplaneten" src="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/rezensionen/coverExoplaneten.jpg" style="width: 300px; height: 452px; margin: 10px; float: right;" /></a>Springer Verlag<br />
	Autor: Sven Pieper<br />
	ISBN 978-3-642-16469-9<br />
	Preis: 24,95<br />
	216 Seite mit farbigen Abbildungen<br />
	<br />
	Sven Pieper schreibt in seinem aktuellen Werk über eines der wichtigsten Themen in der Astronomie heutzutage - die Suche nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems. Hierfür vagt er sich in ein sehr populäres und breitgefächertes Gebiet der Astronomie.<br />
	<br />
	Der Aufbau des Buches ist gut gelungen, leitet es den Leser doch zunächst durch die Geschichte der Astronomie, um eine Einleitung zu schaffen und auch dem Laien einen Einblick in die weitreichenden Themen zu geben.<br />
	<br />
	Das nächste Kapitel befasst sich dann mit der Geschichte der ersten Fehlversuche einen Exoplaneten zu finden, aber auch mit dem ersten bestätigten Erfolg im Jahre 1995 beim Stern 51 Pegasii. Im Folgenden erläutert der Autor sowohl weitere Entdeckungen als auch die Methoden, mit denen die Exoplaneten entdeckt wurden. Dabei erkennt der Leser schnell, dass der Autor sehr akribisch vorgegangen ist und gut recherchiert hat. Weiterhin erfährt der Leser auch mehr über die Teleskope wie COROT oder KEPLER, die den Astronomen bei der Suche nach Exoplaneten unterstützen. Auch die fotografische Darstellung dieser Planeten durch spezielle Aufnahmetechniken und die verschiedenen Arten der Exoplaneten werden erläutert.<br />
	<br />
	Zum Schluß vagt sich der Autor in das Gebiet der Exobiologie - der Suche nach außerirdischem Leben auf anderen Planeten - und erläutert die Rahmenbedingungen für Leben und wie man diesem auf die Schliche kommen könnte.<br />
	<br />
	Die Struktur des Buches ist gut, nur selten wirken sich lange, verschachtelte Sätze negativ auf den Lesefluß aus. Obschon die Thematik eher was für Kenner ist, ist das Buch auch für Laien durchaus empfehlenswert. Zumal Sven Pieper selbst kein Wissenschaftler mit diesem Schwerpunkt ist. Auffällig störend wirken lediglich einige Verweise in die Welt der Science Fiction.<br />
	&nbsp;<br />
	<br />
	&nbsp;</p>
]]></description>
    </item>
    <item>
      <title>Rezension: Sternatlas kompakt</title>
      <link>http://www.astroinfos.net/rezension-sternatlas-kompakt.aspx</link>
      <pubDate>Wed, 02 Mar 2011 09:39:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.astroinfos.net/rezension-sternatlas-kompakt.aspx</guid>
      <comments>http://www.astroinfos.net/rezension-sternatlas-kompakt.aspx</comments>
      <description><![CDATA[<p>
	<a href="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/rezensionen/dia2_9783440126424.jpg.jpg" target="_blank"><img alt="Kosmos Sternatlas kompakt" src="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/rezensionen/dia2_9783440126424.jpg.jpg" style="width: 200px; height: 276px; margin: 10px; float: right;" /></a>Kosmos Sternatlas Kompakt<br />
	Autor: Roger W. Sinnot<br />
	ISBN: 978-3-440-12642-4<br />
	Preis: 19,95 €<br />
	<br />
	Der von der Zeitschrift &quot;Sky&amp;Telesope&quot; entwickelte Sternatlas enthält 1500 Deepskyobjekte und Sterne bis 7,6 mag. Die Objekte werden auf achtzig detaillierten Karten gut erkennbar und mit einprägsamen Symbolen dargestellt.<br />
	<br />
	Der Atlas ist ringgebunden und hat eine handliche Größe. Beide Umschlagseiten enthalten einklappbare Legenden, die auch mitten im Atlas gut positioniert sind.<br />
	<br />
	Die Objekte sind im Atlas maßstabsgetreu mit ihrer Lage eingezeichnet. Galaxien mit einer Göße von 100 x 20 Bogennminuten sind im Atlas entsprechend 10mm x 2mm abgedruckt.<br />
	<br />
	Zusätzlich zu den achtzig Sternkarten, die nach Rektaszension im Atlas eingeteilt sind und eine Größe von 3h mal 40° haben, findet der Leser auch Detailkarten von besonders interessanten Gebieten unseres Nachthimmels, wie zum Beispiel dem Virgohaufen.<br />
	<br />
	Die rot eingezeichneten Galaxien lassen sich dank der schwarzen Kontur auch gut bei Nacht unter Rotlicht erkennen.<br />
	<br />
	Der Benutzer findet am Ende des Atlas umfangreiche Objekttabellen, sortiert nach Objekttypen. Hier wäre innerhalb der Objekttypen noch eine Sortierung nach Himmelsregion gut gewesen.<br />
	<br />
	Der Kosmos Sternatlas Kompakt ist für den Einsteiger genauso geeignet, wie für den versierten Benutzer. In vielen Sternatlanten werden noch Informationen zu den sehenswertesten Objekten geliefert. Im nächtliche Einsatz werden diese allerdings erfahrungsgemäß nicht benötigt.<br />
	<br />
	<a href="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/rezensionen/kosmos_sternatlas-kompakt_karte-62.jpg" target="_blank"><img alt="Karte aus dem Sternatlas Kompakt" src="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/rezensionen/kosmos_sternatlas-kompakt_karte-62.jpg" style="width: 200px; height: 301px; border-width: 0px; border-style: solid; margin: 10px; float: right;" /></a>Der Atlas des Kosmos-Verlages kann im Vergleich zu anderen Atlanten durchaus mithalten, stellenweise ist er gar praktischer, da handlicher und ohne umschweifende Objektbeschreibungen.<br />
	<br />
	Einzige Einbuße durch das handliche Format ist die Größe der Karten. Das Arbeiten mit diesem Werk fällt auch ohne Einarbeitungsphase dennoch sehr leicht.<br />
	<br />
	Fazit: Kompakt, einfache Handhabung, schnelle Zugriffe auf die richtigen Karten und günstig im Preis!</p>
]]></description>
    </item>
    <item>
      <title>Rezension: Sonne, Mond, Planeten beobachten und fotografieren</title>
      <link>http://www.astroinfos.net/rezension-sonne-mond-planeten-beobachten-und-fotografieren.aspx</link>
      <pubDate>Wed, 19 Jan 2011 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.astroinfos.net/rezension-sonne-mond-planeten-beobachten-und-fotografieren.aspx</guid>
      <comments>http://www.astroinfos.net/rezension-sonne-mond-planeten-beobachten-und-fotografieren.aspx</comments>
      <description><![CDATA[<p>
	<a href="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/rezensionen/dia2_9783440124390.jpg.jpg" target="_blank"><img alt="" src="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/rezensionen/dia2_9783440124390.jpg.jpg" style="width: 150px; height: 188px; margin: 10px; float: right;" /></a>Autoren: Mario Weigand, Sabrina Geyer</p>
<p>
	Kosmos-Verlag</p>
<p>
	ISBN: 978-3-440-12439-0</p>
<p>
	14,95 €</p>
<p>
	144 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Fotos</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	Oft sind unsere Nachbarn im Sonnensystem die ersten Ziele von Einsteigern mit ihrem ersten Teleskop. Sonne, Mond und Planeten bieten viele interessante Ziele und sind schon in kleinen Teleskopen sehr gut und einfach zu beobachten. Hiermit beschäftigt sich der vorliegende Leitfaden aus dem Hause Kosmos.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	Das Buch ist sehr gut geschrieben und gibt zahlreiche Beobachtungstipps. Neben der Vorstellung der einzelnen Teleskoptypen, werden auch Zubehör wie Filter und Barlowlinsen genau beschrieben. Das Buch ist hauptsächlich in drei Bereiche aufgeteilt: Technik, Praxis Fotografie und Praxis visuelles beobachten. Zahlreiche Formeln und Tabellen werden den Einsteiger anfang ein wenig überfordern, erweisen sich aber in der Praxis als sehr brauchbar. Besonders gut: bei den Planeten werden sehr schön die Strukturen und deren Bezeichnungen erklärt. Auch findet man hier wichtige Beobachtungstipps, wie zum Beispiel die Verwendung von Filtern.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	Für die Fotografie mit der Webcam - schließlich die einfachste Methode, einen Planeten zu fotografieren - haben sich die Autoren auf die Freeware Registax gestürzt und geben eine gute Anleitung mit einigen Tricks.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	Fazit: Das Buch ist sehr gut geschrieben und könnte durchaus ein Standardwerk zumindest für einsteigende Planetenbeobachter / -fotografen werden. &quot;Sonne, Mond, Planeten beobachten und fotografieren&quot; ist ein gelungenes Werk als Begleitung zur Praxis.</p>
]]></description>
    </item>
    <item>
      <title>Rezension: Zauber der Sterne</title>
      <link>http://www.astroinfos.net/rezension-zauber-der-sterne.aspx</link>
      <pubDate>Sat, 08 Jan 2011 16:34:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.astroinfos.net/rezension-zauber-der-sterne.aspx</guid>
      <comments>http://www.astroinfos.net/rezension-zauber-der-sterne.aspx</comments>
      <description><![CDATA[<p>
	<a href="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/rezensionen/kosmos_zauberdersterne.jpg" target="_blank"><img alt="Zauber der Sterne - Kosmos Verlag" src="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/rezensionen/kosmos_zauberdersterne.jpg" style="width: 200px; height: 203px; margin: 10px; float: right;" /></a>Stefan Seip, Gernot Meiser, Babak A Tafreshi<br />
	ISBN: 9 783440 124253<br />
	Preis: 49,90 €</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	Zu Weihnachten 2007 wurde das Projekt &quot;The world at night&quot; offiziell vorgestellt. Ziel war es die weltbesten Astrofotografen in diesem Projekt zu vereinen und mit unzähligen Fotografien aus der ganzen Welt den Zauber der Sterne nahe zu bringen. Diese Fotografien wurden in dem Vorliegenden Bildband zusammengestellt.</p>
<p>
	Das Buch, eingeleitet mit einem Vorwort von Ranga Yogeshwar, zeigt die atemberaubenden Fotografien geordnet nach Kontinenten. An vielen bekannten Schauplätzen entstanden sehr schöne Fotografien. Darunter das Sonnenanalemma über der Akroplis, Komet Hale-Bopp über Stonehenge und über den Pyramiden von Gizeh oder das Kreuz des Südens über einem Vulkanaussbruch auf Hawaii. Alle Bilder haben eines gemeinsam: sie zeigen unsere Natur in einem ganz anderem wunderschönen Blickwinkel.</p>
<p>
	Den Abschluss des Buches bildet nach 154 Seiten eine kurze aber gut geschilderte Anleitung von Stefan Seip, wie man selbst ohne große Vorerfahrung solche Aufnahmen erzielt. Zudem werden alle Fotografen und alle 133 Fotografie noch mal gut übersichtlich dargestellt.</p>
<p>
	Der Bildband ist sehr gelungen und dank der Größe der Bilder kann man diese auch sehr genießen. Das Projekt TWAN war ebenso ein großer Erfolg.</p>
]]></description>
    </item>
    <item>
      <title>Sternschnuppenströme im Januar - Quadrantiden</title>
      <link>http://www.astroinfos.net/sternschnuppenströme-im-januar-quadrantiden.aspx</link>
      <pubDate>Sat, 27 Nov 2010 14:58:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.astroinfos.net/sternschnuppenströme-im-januar-quadrantiden.aspx</guid>
      <comments>http://www.astroinfos.net/sternschnuppenströme-im-januar-quadrantiden.aspx</comments>
      <description><![CDATA[<div class="csc-textpic-text">
	<p class="bodytext">
		Die Quadrantiden ist ein jährlich wiederkehrender Sternschnuppenstrom, dessen Aktivitätszeitraum zwischen dem 1. - 5. Januar liegt.</p>
	<p class="bodytext">
		Das Maximum liegt am 3.- <img alt="Sternschnuppenströme" src="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/schnuppenströme.png" style="width: 200px; height: 132px; float: right;" />4. Januar.</p>
	<p class="bodytext">
		&nbsp;</p>
	<p class="bodytext">
		Der Radiant liegt im Sternbild Bärenhüter (lateinisch. Bootes), aus diesem Grund wird dieser Sternschnuppenstrom auch Bootiden genannt.&nbsp;</p>
	<p class="bodytext">
		In der ersten Nachthälfte jedoch befindet sich der zirkumpolare Radiant noch sehr nah am Horizont wodurch die Anzahl der beobachtbaren Meteore sinkt. Erst ab der zweiten Nachthälfte steigt wieder die Anzahl der beobachtbaren Meteore.</p>
	<p class="bodytext">
		&nbsp;</p>
	<p class="bodytext">
		Im Maximum des Stromes können bis zu 120 bis manchmal 200 Meteore pro Stunde beobachtet werden. Allerdings ist die Helligkeit der Meteore nicht besonders hoch. Die mittlere Geschwindigkeit beträgt etwa 40 km/s.</p>
</div>
]]></description>
    </item>
    <item>
      <title>Himmelsvorschau Januar</title>
      <link>http://www.astroinfos.net/himmelsvorschau-januar.aspx</link>
      <pubDate>Sat, 27 Nov 2010 05:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.astroinfos.net/himmelsvorschau-januar.aspx</guid>
      <comments>http://www.astroinfos.net/himmelsvorschau-januar.aspx</comments>
      <description><![CDATA[<p class="bodytext">
	Im Januar können Sie das Sternbild Pegasus noch recht gut beobachten. Dieses Sternbild gehört zu dem Herbstviereck und steht am Anfang der Nacht noch recht hoch im Südwestlichen Firmament.</p>
<p class="bodytext">
	&nbsp;</p>
<p class="bodytext">
	Gleichzeitig nähert sich das markante Sternbild Cassiopeia das auch als „Himmels W“ bezeichnet wird dem&nbsp; Nordhorizont, wo es am Morgenhimmel kurz vor Sonnenaufgang zu finden ist. Der Große Bär jedoch nähert sich in der zweiten Nachthälfte so langsam seinem Platz im Zenit gegen Morgen jedoch bewegt sich der Große Bär wieder Richtung Nordwesten.</p>
<p class="bodytext">
	&nbsp;</p>
<p class="bodytext">
	So langsam kommen die Frühlingssternbilder an den Himmel, so folgt rasch das Sternbild Löwe von Osten mit seinem Hellen Hauptstern „Regulus“. Kurz darauf folgt das Sternbild „Bootes“ der Bärenhüter dessen roter Hauptstern „Arktur“ nicht zu übersehen ist.</p>
<p class="bodytext">
	Die herbstlichen Sternbilder sind nur noch in den frühen Abendstunden zu sehen. Das Sternbild Fische und Walfisch gehen sehr bald unter, noch etwas viel versprechender sind die Sternbilder Andromeda, Perseus, Cassiopeia und Cepheus.</p>
<p class="bodytext">
	&nbsp;</p>
<p class="bodytext">
	Der Widder kann während der ganzen ersten Nachthälfte beobachtet und bei seinem „Abstieg“ zum Nordwesthorizont verfolgt werden.</p>
<p class="bodytext">
	Der Winterhimmel zu dem auch noch der Januar gehört ist aufgrund seiner vielen hellen markanten Sterne berühmt für auffällige Sternbilder.</p>
<p class="bodytext">
	An der Grenze zu den Frühlingssternbildern kann man das etwas unauffällige Sternbild „Krebs“ hoch am Himmel beobachten. Dieses Sternbild enthält den hellen offenen Sternhaufen Messier 44 auch „Krippe“ genannt. Dieses Sternbild durchläuft gegen 1 Uhr Nachts seine höchste Stellung am Himmel. Sie finden den Krebs zwischen den Zwillingen und dem Löwen.</p>
]]></description>
    </item>
    <item>
      <title>Interview mit Sven Melchert</title>
      <link>http://www.astroinfos.net/interview-mit-sven-melchert.aspx</link>
      <pubDate>Thu, 25 Nov 2010 19:18:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.astroinfos.net/interview-mit-sven-melchert.aspx</guid>
      <comments>http://www.astroinfos.net/interview-mit-sven-melchert.aspx</comments>
      <description><![CDATA[<p>
	<a href="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/Sven-Melchert-2.jpg" target="_blank"><img alt="Sven Melchert" src="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/Sven-Melchert-2.jpg" style="width: 200px; height: 289px; margin: 10px; float: right;" /></a>Sven Melchert ist Lektor für den Bereich Astronomie beim KOSMOS-Verlag und für die Kommunikation mit den Autoren und die Qualität der herausgegebenen Werke verantwortlich. Da man des Öfteren von Hobbyastronomen hört, die zu gerne ein Buch schreiben würden, haben wir mit Herrn Melchert über dieses Thema ein Interview geführt.</p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<b>Sie sind Lektor für Astronomie beim KOSMOS-Verlag und stehen in direktem Kontakt mit den Autoren, lesen deren Bücher sicher als einer der Ersten. Worin genau besteht Ihre Arbeit?</b><br />
	<br />
	<i>Das Berufsbild eines Lektors ist von Verlag zu Verlag sehr unterschiedlich. Wir sind ein Ratgeber- und Sachbuchverlag, hier begleitet der Lektor alle Bücher von der Idee bis zum fertig gedruckten Buch. Irgendwann dazwischen findet auch das eigentliche Lektorat statt, also die Überarbeitung eines Textes hinsichtlich Konzept, Stil, Rechtschreibung, Einheitlichkeit und Inhalt. Wer sich genauer darüber informieren möchte, dem sei das Buch „Wie ein Buch entsteht“ von Hans-Helmut Röhring empfohlen.</i><br />
	<br />
	<b>Wie sind Sie zu dieser Arbeit gekommen bzw. entstammen Sie auch dem Fesselnden Hobby Astronomie?</b><br />
	<br />
	<i>Der „klassische“ Werdegang eines Hobby-Astronomen: Erstes Fernrohr als Jugendlicher, Mitglied einer Volkssternwarte, später Studium Physik/Astronomie und zunehmend in den Astronomie-Publikationsbereich abgedriftet. Die Arbeit bei KOSMOS fand sich dann über eine Stellenanzeige in SuW 1998.</i><br />
	<br />
	<b>Schaut man sich in den Regalen mit aktueller aber auch alter Lektüre um, so findet man zum Großteil Bücher für Einsteiger. Ein weiterer kleinerer Teil sind Fachbücher. Aber es gibt nur ganz wenige erzählende Bücher wie zum Beispiel &quot;Fasziniert von den Sternen&quot; von Timothy Ferris. Woran liegt dies Ihrer Meinung nach?</b><br />
	<br />
	<i>Ganz einfach: Es schreibt kaum jemand (im deutschsprachigen Bereich eher „niemand“) solche Bücher. Und Übersetzungen aus dem Ausland wie die von Ferris sind stark landestypisch geprägt und daher nur bedingt für den deutschsprachigen Markt geeignet. </i><br />
	<br />
	<b>Von vielen Hobbyastronomen habe ich schon gehört, dass sie selbst mal ein Buch schreiben wollen, oft aber Mut und Muße fehlen. Wie sollte ein junger Autor am besten vorgehen, gibt es gar eine Art Leitfaden für Autoren?</b><br />
	<br />
	<i>Der wichtigste Rat: Zuerst ein Konzept machen und dies mit Bekannten (später dann ggf. mit einem Verlag) besprechen, bevor man sich die Mühe macht, ein Buch zu schreiben. Ob daraus ein Buch entstehen kann, hängt von vielen Faktoren ab, die man nicht in einigen Zeilen beschreiben kann. Wer ernsthaft daran denkt, sollte aber auf jeden Fall das aktuelle Angebot an Büchern zu diesen Thema studieren und sich sehr ernsthaft die Frage stellen, ob seine Idee auch genügend Leser finden wird. Außerdem bieten das Internet oder Publikationen wie das „VdS-Journal“ jedem Gelegenheit, seine Fähigkeiten zu testen.</i><br />
	<br />
	<b>Wie können junge Autoren Ihrerseits bzw. vom Verleger Unterstützung erfahren?</b><br />
	<br />
	<i>Wir helfen bei der Ausarbeitung des Konzepts, bringen den Text in Form, unterstützen bei der Bildersuche und lassen bei Bedarf Illustrationen anfertigen. Außerdem übernehmen wir alle Kosten, die bei der Buchproduktion entstehen, sorgen für Werbung und vertreiben das Buch. Da all das nur geleistet werden kann, wenn sich das Buch anschließend gut verkauft, ist der Auswahlprozess am Anfang entsprechend kritisch.</i><br />
	<br />
	<b>Oft hört man auch, dass die jungen Autoren die Kosten für ein eigenes Buch scheuen. Mit welchen Kosten muss ein Newcomer rechnen?</b><br />
	<br />
	<i>Kosten für den Autor? Nur Zeit und Nerven. Als Autor erhält man vom Verlag ein Honorar, nicht umgekehrt. (Es gibt zwar auch Verlage, die sich für ihre Arbeit vom Autor bezahlen lassen, das ist aber nicht unser Metier.)</i><br />
	<br />
	<b>Den Hauptteil der gesuchten Informationen zieht dich der Interessierte heutzutage aus dem Internet und es bahnt sich an, dass Fachbücher und Leitfäden immer weniger in den Geschäften stehen könnten. Macht sich das schon jetzt bemerkbar?</b><br />
	<br />
	<i>Rein lexikalische Werke (die wir nicht führen) haben sicher durch Wikipedia &amp; Co. eine ernsthafte Konkurrenz erfahren. Ansonsten ist das Wissen im Internet sehr diffus gestreut, von schwer nachvollziehbarer Qualität, und es macht nach wie vor Sinn, ein Thema sorgfältig recherchiert, ordentlich strukturiert und kompetent geschrieben als Buch zu veröffentlichen. Wer hat sich nicht schon mal die Finger „wundgegoogelt“?</i></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	Wir danken Herrn Melchert sehr für das Interview.<br />
	Stephan Brüning, Juni 2010<br />
	Bild mit freundlicher Genehmigung von Sven Melchert</p>
]]></description>
    </item>
    <item>
      <title>Interview mit Stefan Seip</title>
      <link>http://www.astroinfos.net/interview-mit-stefan-seip.aspx</link>
      <pubDate>Thu, 25 Nov 2010 19:09:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.astroinfos.net/interview-mit-stefan-seip.aspx</guid>
      <comments>http://www.astroinfos.net/interview-mit-stefan-seip.aspx</comments>
      <description><![CDATA[<p>
	<a href="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/PortraitStefanSeip.jpg" target="_blank"><img alt="Stefan Seip" src="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/PortraitStefanSeip.jpg" style="width: 200px; height: 146px; margin: 10px; float: right;" /></a>Stefan Seip, geboren 1964 in Hungen, lebt heute in Stuttgart. Seine erste Kamera hielt er 1978 in den Händen. Bis 1990 studierte er Biologie (Abschluss: Dipl.-Biologe), anschließend war er in der IT-Industrie tätig, zuletzt als Führungskraft.</p>
<p>
	Seit 2003 hat Stefan Seip seine Hobbies zum Beruf gemacht. Er ist einer der bekanntesten Astrophotopraphen und Buchautor.</p>
<p>
	<b>Wann kamen Sie zur Astronomie und was war der ausschlaggebende Punkt? Was war Ihr erstes Teleskop?&nbsp;&nbsp;</b></p>
<p>
	<i>Im Alter von 14 Jahren, das weiß ich noch genau, begann ich damit, mich für die Astronomie zu begeistern. Ich kann mich auch noch daran erinnern, dass mein Interesse nicht UFOs, Außerirdischen oder der Raumfahrt galt, sondern ich wollte die Namen der Sterne wissen, die Sternbilder kennen lernen und erfahren, warum die Sonne im Jahreslauf unterschiedliche Bahnen beschreibt. Leider konnte mir seinerzeit niemand dabei helfen und das Internet gab es noch nicht. </i></p>
<p>
	<i>Daher war es ein Glücksfall, dass ich Herrn Prof. Hans Straßl, emeritierter Professor der Astronomie an der Universität in Münster, begegnete. Er zeigte mir die wichtigsten Sternbilder und legte den Grundstein für meine weitere Entwicklung. Von ihm bekam ich vier Astronomie-Bücher geschenkt, die ich bis ins Detail studierte. </i></p>
<p>
	<i>Mein erstes Teleskop folgte bald darauf im Jahr 1978, es war ein Refraktor japanischer Herkunft von 'Foto-Quelle'. Seine Öffnung betrug 60mm, die Brennweite 910mm. Als Unterbau diente eine parallaktische Montierung mit manueller Nachführung über eine biegsame Welle (s. Abbildung). Erst 1998 habe ich dieses Instrument an einen jungen Einsteiger weitergegeben.</i></p>
<p>
	<b><a href="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/Plejaden.jpg" target="_blank"><img alt="Plejaden von Stefan Seip" src="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/Plejaden.jpg" style="width: 200px; height: 141px; margin: 10px; float: right;" /></a>Ihre Astrofotografien findet man in allen Medien. Sie schmücken Bücher, Fernsehsendungen und das Internet. Was treibt Sie an, auch bei klirrender Kälte die Nacht am Teleskop zu verbringen? Was ist Ihre Motivation?&nbsp;&nbsp; </b></p>
<p>
	<i>Ich sehe mich mittlerweile in erster Linie als Photograph und möchte 'Pretty Pictures', also schöne Bilder machen. Mit meinen Photos möchte einen Teil der Fazination, die von der Astronomie ausgeht, visualisieren. Nicht zuletzt auch, um andere Menschen für die wundervollen Dinge, die sich außerhalb der Erde abspielen, zu sensibilisieren. </i></p>
<p>
	<i>Besonders gut gelingt das im persönlichen Kontakt, zum Beispiel im Rahmen meiner zahlreichen Vorträge. Dort erfahre ich immer wieder, dass z.B. viele Jugendliche besser über die Physik eines 'Schwarzen Lochs' Bescheid wissen als über die Entstehung der Jahreszeiten. Dieses Grundinteresse an kosmischen Themen möchte ich ergänzen um Erkentnisse, die dem sichtbaren Universum durch eigene Beobachtungen zu gewinnen sind, sei es mit dem bloßen Auge, mit dem Fernglas oder Teleskop, sei es visuell oder photographisch. </i></p>
<p>
	<i>Besonderen Wert lege ich auf die größtmögliche Authentizität meiner Himmelsaufnahmen. Statt der Effekthascherei durch Photomontagen zu verfallen, möchte ich die Realität zeigen, denn sie ist spannend genug und bedarf keiner weiteren Aufwertung. Das Ausreizen aller verfügbaren photographischen Techniken ist für mich auf dem Weg zu diesem Ziel eine bedeutende Antriebsfeder.</i> &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>
<p>
	<b>Welches ist der schlimmste Fehler, der Ihnen bei Ihrem Hobby unterlaufen ist?</b>&nbsp;&nbsp;</p>
<p>
	<i>In einer Winternacht im Jahr 2004 packte ich etwa 100 Kilogramm 'Astrogepäck' ins Auto und fuhr etwa eine Stunde zu einem Beobachtungsplatz im Schwarzwald, um eine Aufnahme des Pferdkopfnebels zu machen. Es handelte sich um eine absolute Ausnahmenacht, denn es war Neumond und die Lichter der Dörfer wurden durch Nebel in den Tälern unschädlich gemacht. Auf dem Gipfel war die Luft extrem klar, so dass Sterne bis zur siebten Größenklasse mit dem freiem Auge sichtbar waren. </i></p>
<p>
	<i>Als ich beginnen wollte, meine Ausrüstung aufzubauen, merkte ich, dass ich den Sockel der Säule zuhause vergessen hatte. Ich verbrachte die Nacht dann ersatzweise mit einem kleinen Instrument und visueller Beobachtung. </i></p>
<p>
	<i>Ironie des Schicksals: Auch die darauf folgende Nacht versprach gleiche Bedingungen und ich wollte meinen Fehler ausmerzen, indem ich einen zweiten Anlauf nahm. In dieser Nacht jedoch brannte das Netzteil meines Laptops - kurz nach dem Start der ersten Belichtung - durch, so dass ich wiederum mit leeren Händen zurück fahren musste.</i> &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>
<p>
	<b><a href="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/VenusTransit.jpg" target="_blank"><img alt="Venustransit von Stefan Seip" src="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/VenusTransit.jpg" style="width: 200px; height: 200px; margin: 10px; float: right;" /></a>Viele Einsteiger wollen auch direkt fotografieren, obwohl das Budget oftmals weit unter der Grenze ist. Welche Tipps geben Sie dahingehend? Was ist Ihrer Meinung nach der&nbsp; kostengünstigste und sinnvollste Einstieg in die Astrofotografie?</b></p>
<p>
	<i>Das Wichtigste ist, mit dem vorhandenen Equipment anzufangen und zu versuchen, damit die bestmöglichen Resultate zu erhalten, statt mit dem Hinweis aufzugeben, dass man dieses oder jene noch brauchen würde, um sehenswerte Astrophotos zu machen. Es ist ganz erstaunlich, welche Stimmungsaufnahmen schon mit einer preiswerten digitalen Spiegelreflexkamera und einem Standard-Zoomobjektiv gelingen können, wenn man damit zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. </i></p>
<p>
	<i>Als 'Ausrüstung' reicht ein Stativ und ein Drahtauslöser, um beispielsweise die Begegnung der Mondsichel mit dem Planeten Venus über einer eindrucksvollen Kulisse zu photographieren. Das entstandene Bild kann bezüglich seiner inspirierenden Wirkung nicht nur mithalten mit einer gestochen scharfen Aufnahme einer weit entfernten Galaxie, erstellt mit einer Ausrüstung im Wert mehrerer zehntausend Euro, sondern dieses sogar übertreffen! Aufgrund der großen Flexibilität wäre eine digitale Spiegelreflexkamera daher auch meine Empfehlung für den Start. </i></p>
<p>
	<i>Wer sich vorwiegend für die Planetenphotographie interessiert, findet mit einer WebCam einen noch preiswerteren Weg.</i> &nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>
<p>
	<b>Ihre Bilder sind bekannt für Detailreichtum. Gerade Bilder von Nebeln und Galaxien zeigen Details, die man so nicht oft präsentiert bekommt. Weihen Sie uns ein wenig in Ihre Tricks ein? Wie kommt man zu so detailreichen Bildern?</b>&nbsp;&nbsp;</p>
<p>
	<i>Für die Astrophotographie gilt, was auch andernorts zutrifft: Das schwächste Glied in der Kette entscheidet über das Ergebnis. Das bedeutet, dass ALLE für die Aufnahmen wichtigen Voraussetzungen so optimal wie möglich zu gestalten sind. </i></p>
<p>
	<i>Das beginnt bei der Justage des Aufnahmeinstruments, setzt sich fort bei der Einnordung der Montierung, der Genauigkeit der Fokussierung, der Parametrisierung der Nachführkontrolle und endet bei einer sorgfältigen Durchführung der Datenreduktion bzw. Bildverarbeitung. </i></p>
<p>
	<i>Dabei darf ein Faktor nicht aus dem Spiel gelassen werden, nämlich die Beobachtungsbedingungen! Die Transparenz der Atmosphäre und der Grad der Luftunruhe (Seeing) müssen berücksichtigt werden. In einer Nacht mit großer Luftunruhe werden keine scharfen Aufnahmen mit 3000 Millimeter Brennweite gelingen, auch wenn alle anderen Voraussetzungen gegeben sind. Dann ist Flexibilität gefragt, von seinem ursprünglichen Plan abzusehen, um ersatzweise vielleicht andere Motive mit deutlich geringerer Brennweite aufzunehmen.</i></p>
<p>
	<b><a href="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/1stScope_Quelle60.jpg" target="_blank"><img alt="" src="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/1stScope_Quelle60.jpg" style="width: 200px; height: 241px; margin: 10px; float: right;" /></a>Wer sind oder waren Ihre Vorbilder in der Astrofotografie und was war der Anreiz, diese Kunst anzugehen?</b>&nbsp;&nbsp;</p>
<p>
	<i>Anfangs dienten mir die in den Astronomie-Büchern zu findenden Photos als Inspiration. Es waren im Wesentlichen farbige Deep-Sky-Aufnahmen von bekannten Himmelsobjekten wie den Pejaden, dem Orionnebel und der Andromeda-Galaxie, entstanden am damals größten Observatorium der Welt, der Sternwarte auf dem Mount Palomar. </i></p>
<p>
	<i>Imponiert hat mich der Detailreichtum und die Farben, weil ich diese mit meinem Teleskop nicht sehen konnte. </i></p>
<p>
	<i>Seit Einführung der digitalen Astrophotographie sind es vor allem US-Amerikaner wie wie Robert Gendler, Adam Block und Russell Croman, die eindrucksvoll zeigen, dass man mit Fleiß und Beharrlichkeit die Latte immer ein wenig höher legen kann, auch wenn mittlerweile viele andere Astrophotographen qualitativ Anschluss gefunden haben.</i> &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>
<p>
	<b>Sie sind ebenfalls ein bekannter Buchautor. Im März erscheint im Kosmos-Verlag Ihr aktuelles Buch „Himmelsfotografie“. Worauf genau dürfen wir uns freuen?</b></p>
<p>
	<i>Der vollständige Titel sagt schon etwas darüber aus: 'Himmelsfotografie mit der digitalen Spiegelreflexkamera - Die schönsten Motive bei Tag und Nacht'. Das heißt, es wird ausschließlich das derzeit beliebteste Kamerasystem - die digitale Spiegelreflexkamera - beschrieben. </i></p>
<p>
	<i>Das Buch ist in vier Hauptkapitel gegliedert: 1. Die Kamera mit Stativ, 2. Die Kamera auf einer Astro-Montierung, 3. Das Fernrohr als Teleobjektiv und 4. Lange Belichtungen durch das Fernrohr. Alle Themen, die für das Gelingen von Astrophotos wichtig sind, werden ausführlich besprochen, einschließlich der umfangreichen Bildverarbeitung. Durch seine Struktur ermöglich es sowohl den leichten Einstieg als auch eine logische Weiterentwicklung. Zudem steckt es voller 'Tipps und Tricks' aus meiner praktischen Arbeit, so dass es auch fortgeschrittenen Anwendern eine Hilfe sein kann. </i></p>
<p>
	<i>Und natürlich ist es reichlich bebildert, wobei ich etliche (bislang unveröffentlichte) Aufnahmen speziell für dieses Buch angefertigt habe, um der großen Bandbreite des Buches gerecht zu werden.</i> &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>
<p>
	<b>Ihre Bildergalerie auf Ihrer Webseite </b><a class="external-link-new-window" href="http://www.astromeeting.de/" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster"><b>http://www.astromeeting.de</b></a><b> sind verschiedenster Natur. Man findet Nebel, Galaxien, Planeten, Stimmungsaufnahmen. Eigentlich von allem etwas. Was ist Ihr Lieblingsobjekt?</b></p>
<p>
	<i>Im Grunde habe ich kein Lieblingsobjekt. Meine Lieblingsbilder sind meist die, die ich aktuell aufgenommen habe. Vielleicht darf ich ein außergewöhnliches Bild der Plejaden herausgreifen, aufgenommen mit einem 200-Millimeter-Teleobjektiv und einer digitalen Speieglreflexkamera, die auf einem normalen Photostativ montiert war&nbsp;&nbsp;(sh. Foto oben rechts). Durch mehrere Aufnahmen mit ansteigender Defokussierung habe ich die unterschiedlichen Farben der Sterne deutlicher sichtbar gemacht. Außerdem befriedigt dieses Photo meinen Wunsch nach einer möglichst kreativen Umsetzung einer Astrophotographie. </i></p>
<p>
	<i>Wenn ich auf mein gesamtes Bildarchiv blicke, ist es wohl ein Photo des Venus-Transits am 8. Juni 2004, das mich nach wie vor zufrieden stellt. Es entstand mit einer Astro-CCD-Kamera, denn meine erste digitale Spiegelreflexkamera kaufte ich erst im Jahr 2005 (sh. Foto oben rechts).</i>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p>
	<b><a href="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/HimmelsfotografieSeip.jpg" target="_blank"><img alt="Stefan Seip Himmelsfotografie" src="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/HimmelsfotografieSeip.jpg" style="width: 200px; height: 251px; margin: 10px; float: right;" /></a>Es ist das „internationale Jahr der Astronomie 2009“. Was ist bei Ihnen geplant? Wie beteiligen Sie sich daran?</b>&nbsp;&nbsp;</p>
<p>
	<i>Vor allem füllt sich mein Vortrags-Kalender! Doch das 'Internationale Astronomiejahr' warf seine Schatten bereits voraus und im Oktober letzten Jahres folgte ich einer Einladung zu einem Astrophotographie-Workshop nach New Delhi, Indien. </i></p>
<p>
	<i>Meine Photos werden in zahlreichen Ausstellungen vertreten sein, etwa im Rahmen des Projekts 'The Word At Night' (TWAN, <a class="external-link-new-window" href="http://www.twanight.org/" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.twanight.org</a>) in Paris, Berlin, Turin, Mailand und anderen Städten sowie Bestandteil der Ausstellung 'Sternstunden - Wunder des Sonnensystems' im Gasometer Oberhausen (</i><a class="external-link-new-window" href="http://www.gasometer.de/" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster"><i>www.gasometer.de</i></a><i>) sein, durchgeführt vom 'Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt', um nur zwei Beispiele zu nennen.&nbsp;&nbsp;</i></p>
<p>
	<b>Wir danken Herrn Seip recht herzlich für die Beantwortung der Fragen und für die Bilder.</b></p>
<p>
	Alle Bilder wurden uns mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt. Das Interview darf nur auf den Seiten von AstroInfos.net und Astrotreff-Deep-Sky.de veröffentlicht werden. Eine Weiterverwendung - ob gekürzt oder ungekürzt - ist nur mit schriftlicher Genehmigung der Interviewteilnehmer gestattet. Bilder © Stefan Seip</p>
]]></description>
    </item>
    <item>
      <title>Interview mit Rob Gendler</title>
      <link>http://www.astroinfos.net/interview-mit-rob-gendler.aspx</link>
      <pubDate>Thu, 25 Nov 2010 19:04:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.astroinfos.net/interview-mit-rob-gendler.aspx</guid>
      <comments>http://www.astroinfos.net/interview-mit-rob-gendler.aspx</comments>
      <description><![CDATA[<p>
	<a href="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/Gendler3.jpg" target="_blank"><img alt="Rob Gendler" src="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/Gendler3.jpg" style="width: 200px; height: 187px; margin: 10px; float: right;" /></a>Für viele ist Rob Gendler das Vorbild schlechthin, wenn es um Astrofotografie geht. Mit einer sagenhaften Geduld und toller Technik holt er maximale Informationen aus seinen Bildern.</p>
<p>
	Per Mail hatten wir die Gelegenheit Rob Gendler ein paar Fragen über seinen Weg zur Astronomie zu stellen.</p>
<h2>
	Deutsche Fassung</h2>
<p>
	<b>Wann entstand bei Ihnen das Interesse zur Astronomie und wodurch?</b></p>
<p>
	<i>Ich war bereits in jungen Jahren vom Universum fasziniert.&nbsp; Als Kind liebte ich es, mir Bilder von Deep-Sky Objekten anzusehen – besonders die der großen, professionellen Observatorien&nbsp; dieser Zeit (1960er). </i></p>
<p>
	<i>Als ich in der Grundschule war, machten wir regelmäßig Klassenfahrten in das berühmte Hayden&nbsp;Planetarium in New York City. </i></p>
<p>
	<i>Ich war von den Planetarium Shows immer ganz gefesselt. Ich wuchs zur Zeit der Apollo Mondmissionen auf, was mein Interesse am Weltraum noch verstärkte . Für eine Weile verlor ich das Interesse an der Astronomie, aber nachdem ich meine medizinische Ausbildung abgeschlossen hatte, zogen wir in eine eher ländliche Gegend in&nbsp; Connecticut; ich kaufte mir das erste einfache Dobson Teleskop und begann damit, den Himmel zu erkunden. Ich hatte mich immer mit dem Gedanken getragen, Astrofotografie zu betreiben, also kaufte ich mir innerhalb eines Jahres ein Schmidt-Cassegrain und begann mit analoger Astrofotografie.</i></p>
<p>
	<i>Sechs Monate darauf kaufte ich mir die erste einfache CCD und meine Liebe zum Fotografieren war da.</i></p>
<p>
	<b>Was war Ihr erstes Teleskop?</b></p>
<p>
	<i>Ein 25cm Dobson, siehe oben.</i></p>
<p>
	<b>Ihre sagenhaften Fotografien sind jedem Astronom gut bekannt, aber beobachten Sie auch visuell? Mit welchem Hauptziel?</b></p>
<p>
	<i>Als ich zu Beginn den Himmel mit meinem Dobson kennen lernte, habe ich mich sehr am visuellen Beobachten erfreut und ich habe viele schöne Erinnerungen daran, wie ich ferne Galaxien in meinem Okular bestaunte. Das war eine besondere Zeit, an die ich mich immer gerne erinnere.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Als ich mit der Fotografie anfing, war das so zeitintensiv, dass mir wenig Zeit zur visuellen Beobachtung blieb. <span lang="EN-US">Bedauerlicherweise habe ich schon lange nicht mehr visuell beobachtet.</span></i></p>
<p>
	<span lang="EN-US"><b>Ihre Aufnahmen sind für ihre grandiosen Details und Schärfe bekannt. Können Sie uns ein paar Ihrer Tricks nennen?</b></span></p>
<p>
	<i>Mein Arbeitsablauf ist simpel. Ich benutze nur wenige Programme zur Datenreduktion und um die Dynamikbereiche anzupassen . Ich verstärke die Farbdaten durch DDP und ein paar neuere Techniken, die von Fotografen wie R.J. GaBany eingeführt wurden. Detailreichtum rührt von guten Bedingungen her, aufmerksamer Vorbereitung, und ausgewogenem Schärfen mit Hilfe von Dekonvolutions- und Unschärfefiltern. </i></p>
<p>
	<i>Eine gute Bildbalance ohne Schärfeüberzeichnung ist bei einem Bild sehr wichtig.</i></p>
<p>
	<b>Astronomie wird immer populärer. Unsere Webseite soll Einsteigern in dieses Hobby helfen. Welche Tipps geben Sie Astronomieeinsteigern?</b></p>
<p>
	<i>Es sollte immer Spaß machen. Die Freude am Entdecken des Universums sollte einem nicht verloren gehen. Ich hielt mich immer an diese Philosophie – das hat mir meine Begeisterung erhalten. Begeisterung kann Menschen helfen, großartige Dinge zu leisten und ist wahrscheinlich das wichtigste Element während der Entwicklung zum Astrofotografen.</i></p>
<p>
	<b>Wenn wir die Zeit zurückdrehen könnten, welches astronomische Ereignis würden Sie gerne &amp;quot;live&amp;quot; erleben wollen?</b></p>
<p>
	<i>Ich wäre gerne Zeuge der Supernova im Krebsnebel von 1054 gewesen. Ich träume immer davon, Zeuge einer Supernova zu sein und ertappe mich selbst oft dabei, wie ich zum Himmel schaue, in der Hoffnung eines Tages eine zu sehen.</i></p>
<p>
	<b>Welches war Ihr größter Einsteigerfehler, den Sie begannen haben?</b></p>
<p>
	<i>Ich habe viele, viele Fehler gemacht. Niemand kann auf einem Gebiet zum Experten werden, ohne aus seine Fehlern zu lernen. Ich habe mehrfach vergessen Belichtungen auszulösen und fand dann bei meiner Rückkehr zum Teleskop keine Daten vor.&nbsp; Jeder ernsthafte Fotograf hat wohl schon einige Fehler begangen.</i></p>
<p>
	<b>Welches ist Ihr Lieblingsobjekt?</b></p>
<p>
	<i>Wahrscheinlich die Andromeda Galaxie. Ihre prächtige Spiralstruktur und ihr kräftiges Zentrum haben mich schon immer gefesselt und stellt für mich ganz besonders die grandiose Schönheit von Galaxien und des Weltalls ganz allgemein heraus. (sh. Foto oben rechts)</i></p>
<h2>
	<a href="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/M31NMmosaicSS.jpg" target="_blank"><img alt="M31 von Rob Gendler" src="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/M31NMmosaicSS.jpg" style="width: 200px; height: 132px; margin: 10px; float: right;" /></a>Englische Fassung</h2>
<p>
	<span lang="EN-US"><b>When did you first find interest in astronomy and how?</b></span></p>
<p>
	<i>I was fascinated with the universe from an early age. As a child I always loved looking at pictures of deep sky objects especially those produced by the large professional observatories of that time (1960's). As a child in elementary school we made frequent class trips to the famous Hayden planetarium in New York City. My imagination was always captivated by the planetarium shows. Also I grew up during the Apollo moon missions which also enhanced my interest in space. My interest in astronomy was put aside for awhile but after I completed my medical education we moved to a more rural location in Connecticut and I purchased a simple dobsonian telescope and began to explore the sky. I always had the idea of doing astrophotography in mind so within a year I purchased a schmidt cassegrain and began doing film astrophotography. Six months later I purchased a basic CCD camera and my passion for imaging began.</i></p>
<p>
	<span lang="EN-US"><b>What was your first telescope?</b></span></p>
<p>
	<i>A 25 cm Dobsonian. See answer above.</i></p>
<p>
	<span lang="EN-US"><span lang="EN-US"><b><span lang="EN-US">Your amazing pictures are well known to every astronomer, but do you also engage in visual observations? </span>With which main focus?</b></span></span></p>
<p>
	<i>In the beginning when I was learning the sky with my my 25 cm dobsonian I greatly enjoyed visual observation and have many great memories of finding distant galaxies in the eyepiece. This was a special time for me and I'll always remember it.</i></p>
<p>
	<i>When I began imaging it was so time consuming that it left little time for visual observation. Unfortunately I have not observed visually for a long time.</i></p>
<p>
	<span lang="EN-US"><span lang="EN-US"><b><span lang="EN-US">What kind of&nbsp; </span>tricks do you apply to achieve the needle-sharpness in your images, that you are famous for? Which hints do you have for our readers and their own digital image processing?</b></span></span></p>
<p>
	<i>My work flow is simple. I use a few programs to reduce the data and manage the dynamic range. I amplify the color data using DDP and some newer techniques made popular by some of todays imagers like R.J. GaBany. Details are produced by good conditions, attention to detail during acquisition, and balanced sharpening using deconvolution and unsharp masking. It is important to achieve good balance in an image by not over-sharpening.</i></p>
<p>
	<span lang="EN-US"><span lang="EN-US"><span lang="EN-US"><span lang="EN-US"><b>Astronomy becomes more and more popular. On our web site, we receive beginner´s questions on a daily basis. What hints and tips do you have for the typical beginner in astronomy?&nbsp;</b></span></span></span></span></p>
<p>
	<i>Always keep it fun. Never lose your passion for exploring the universe. I have maintained this philosophy throughout my time in astrophotography and its kept my passion alive.</i></p>
<p>
	<i>Passion can help people do great things and is probably the most important element in developing as an astrophotographer.</i></p>
<p>
	<span lang="EN-US"><span lang="EN-US"><span lang="EN-US"><span lang="EN-US"><span lang="EN-US"><b>If we could turn back time, which big astronomical event would you like to witness?</b></span></span></span></span></span></p>
<p>
	<i>I would love to witness the supernova of 1054 that produced the Crab Nebula. I have this fantasy of witnessing a new supernova and I frequently find myself looking up at the sky in the hope of someday seeing one.</i></p>
<p>
	<span lang="EN-US"><span lang="EN-US"><span lang="EN-US"><span lang="EN-US"><span lang="EN-US"><span lang="EN-US"><b>In your beginnings, what was your biggest mistake during this, your hobby?</b></span></span></span></span></span></span></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	<i>I made many, many mistakes. No one can become an expert in a field without learning from mistakes. I have forgotten to start exposures several times only to find an absence of data when I returned to the scope. Every serious imager has made their share of mistakes.</i></p>
<p>
	<b><span lang="EN-US">What is your favorite object? </span><span lang="EN-US">Which object has caused you the most trouble so far?</span></b></p>
<p>
	<i>Probably the Andromeda Galaxy is my favorite. It's magnificent spiral structure and powerful core has always captured my imagination and symbolizes the sublime beauty of galaxies in particular and our universe in general.</i></p>
<p>
	Wir danken Rob Gendler herzlichst für das Interview.</p>
<p>
	Alle&nbsp;Bilder wurde uns mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt. Das Interview darf nur auf den Seiten von AstroInfos.net und Astrotreff-Deep-Sky.de veröffentlicht werden. Eine Weiterverwendung - ob gekürzt oder ungekürzt - ist nur mit schriftlicher Genehmigung der Interviewteilnehmer gestattet. Übersetzung: Jan M. Sorg</p>
]]></description>
    </item>
    <item>
      <title>Interview mit Prof. Dr. Harald Lesch</title>
      <link>http://www.astroinfos.net/interview-mit-prof-dr-harald-lesch.aspx</link>
      <pubDate>Thu, 25 Nov 2010 19:02:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.astroinfos.net/interview-mit-prof-dr-harald-lesch.aspx</guid>
      <comments>http://www.astroinfos.net/interview-mit-prof-dr-harald-lesch.aspx</comments>
      <description><![CDATA[<p>
	<a href="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/H_Lesch.jpg" target="_blank"><img alt="Harald Lesch" src="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/H_Lesch.jpg" style="width: 200px; height: 160px; margin: 10px; float: right;" /></a>Auch die Interviewanfrage an&nbsp;Herrn Prof. Dr. Lesch hat gefruchtet. So konnte ich mit ihm kurz vor der Auftaktveransaltung zum Internationalen Jahr der Astronomie mit ihm ein kurzes aber sehr lockeres und schönes Telefonat führen.</p>
<p>
	Dr. Harald Lesch, geb. am 28 Juli 1960 in Gießen, schloss 1978 sein Abitur in Grünberg ab, Danach studierte er Physik zunächst in Gießen, dann in Bonn, wo er 1987 am Max-Planck-Institut für Radioastronomie promovierte. Dr. Harald Lesch ist seit 1995 Professor für theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie und Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.</p>
<p>
	Lesch ist außerdem bekannt durch seine Fernsehauftritte, hauptsächlich aus den langjährig von ihm moderierten Produktionen des Senders BR-alpha: alpha-Centauri, Lesch &amp;amp; Co., Denker des Abendlandes, und Alpha bis Omega.&nbsp;</p>
<p>
	<b>Wie sind Sie zur Astronomie gekommen? Was war für Sie der ausschlaggebende Punkt?</b></p>
<p>
	<i>Das war eindeutig die Landung der Apollo Raumfähre. Ich bin Jahrgang 1960&nbsp; und war damals sehr fasziniert davon, dass Menschen in das Weltall und zum Mond reisen. Bei meinen Großeltern lag regelmäßig die Zeitschrift Stern, aus der ich alle möglichen themenbezogenen Artikel gesammelt habe. Später kam dann Science Fiction mit den Romanen der Perry Rhodan Serie hinzu.</i></p>
<p>
	<b>Sie sagen, dass auch Science Fiction einen Teil zu Ihrem Astronomie-Werdegang beigetragen hat. Ist Ihr Interesse an heutigen Science Fiction Serien und Filmen ebenso groß?</b></p>
<p>
	<i>Nein, mit etwa 22 &nbsp;Jahren habe ich das Interesse daran verloren. Heutige Serien wie Star Trek sind mir einfach ein wenig zu weit hergeholt. Ich kann mich mit den Geschichten dort nicht sehr anfreunden. Ein sehr guter Film aber ist „2001: A Space Odyssey“.</i></p>
<p>
	<b>Besitzen oder besaßen Sie ein Teleskop? Und wenn ja, welches war Ihr Erstes?</b></p>
<p>
	<i>Tatsächlich habe ich keines und hatte ich auch nie eines. Ich bin reiner Astrophysiker. Mein erster Blick durch ein Teleskop war an unserer Sternwarte. Ich hatte alle Fehler gemacht, die man sich erdenken kann, zum Beispiel zunächst vergessen die Okularkappen abzunehmen und dann vergessen die Nachführung einzuschalten. Mars war binnen Sekunden wieder verschwunden. Ich halte lieber tagsüber die Vorträge, über das, was Andere mir &nbsp;dann nachts zeigen.</i></p>
<p>
	<b>Was ist Ihr derzeitiger Schwerpunkt in der Astronomie? Wo mit beschäftigen Sie sich am liebsten?</b></p>
<p>
	<i>Eines meiner Hauptgebiete sind Sternleichen, wir sagen auch „Sternpathologie“. Weiterhin beschäftige ich mich intensiv mit der Entstehung des Universums und seiner Elemente.</i></p>
<p>
	<i>Kleiner Tipp unter uns: wenn Sie ein Mädchen kennenlernen wollen, sagen Sie ihr nicht, dass Sie Physiker sind. Sagen Sie, dass Sie Astronom sind. Dann denken die Mädchen an Romantik, Sternhimmel, Ruhe…. Bei Physiker denkt man gleich an Atombomben.</i></p>
<p>
	<b>Womit würden Sie einen Einsteiger motivieren?</b></p>
<p>
	<i>Das Universum ist eigentlich ein großer Gerichtshof, in dem entschieden wird, ob wir die Geschichte verstanden haben. Die Astronomie ist&nbsp; Ahnenforschung. Wir erforschen mit dem Universum unsere Vergangenheit, können klären woher&nbsp; wir kommen und wie alles entstand.</i></p>
<p>
	<b>Sie visualisieren Ihre Erklärungen nur mit Mimik, Gestik und Ihrer Tafel. Hat es einen bestimmten Grund, warum Sie nur die Tafel verwenden und nicht auf Computeranimationen u. ä. zurückgreifen?</b></p>
<p>
	<i>Ich bin geschulter „Thekenerklärer“. Ich bin es gewohnt, in unwissenschaftlicher Umgebung Fragen über die Wissenschaft zu beantworten – manchmal auch nur mit einem Bierdeckel. Ich schätze diese Art von Dialog sehr und habe früh gelernt, so zu erklären. Dabei ist mir auch immer wichtig, dass zum Beispiel meine Studenten wissen, dass auch ich nur ein Mensch bin. Sie sollen auch mich an ihrem Wissen teilhaben lassen.</i></p>
<p>
	<i>Dabei möchte ich, dass der Öffentlichkeit ein stimmiges Weltbild dargestellt wird.</i></p>
<p>
	<b>Wir haben das Internationale Jahr der Astronomie. Was ist bei Ihnen geplant?</b></p>
<p>
	<i>Zunächst die morgige Auftaktveranstaltung. Dann folgen viele Vorträge und kleine Veranstaltungen an unserer Sternwarte. Am 03. und 04. Juli&nbsp; finden die Astronächte auf dem Wendelstein statt. Das Teleskop ist zwar wegen Renovierung außer Betrieb, aber wir werden dennoch sicher ein paar schöne Stunden dort haben.</i></p>
<p>
	<i>Man sollte aber auch den anderen sich jährenden Ereignissen in diesem Jahr Beachtung schenken. Zwar ist der erste Blick durch ein Teleskop vor 400 Jahren der Anstoß zur Erforschung des Universums gewesen. Aber auch die Darwin’sche Evolutionstheorie jährt sich zum 150sten Mal.</i></p>
<p>
	<b>Was war Ihr aufregendstes&nbsp; astronomisches Ereignis?</b></p>
<p>
	<i>Definitiv die Sonnenfinsternis im März 2006 in der Türkei. Wir waren in der Nähe von Antalya an der Küste und konnten den Schatten über das Meer auf uns zurasen sehen. Es wurde kalt und dunkel. Beim Gedanken an die Totalität läuft es mir immer noch eiskalt den Rücken runter.</i></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	Wir danken Herrn Prof. Dr. Lesch für dieses Interview ganz herzlich! Ausserdem möchten wir an dieser Stelle noch auf zwei Sachen verweisen, die einen Klick wert sind:</p>
<p>
	<a class="external-link-new-window" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/startseite?inPopup=true" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">ZDF-Mediathek mit vielen Videos von Herrn Prof. Dr. Lesch</a></p>
<p>
	<a class="external-link-new-window" href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=273917" target="_blank" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster">Harald Lesch / Jörn Müller: „Weißt Du wie viel Sterne stehen“</a></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	Das Bild wurde uns mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt. Das Interview darf nur auf den Seiten von AstroInfos.net und Astrotreff-Deep-Sky.de veröffentlicht werden. Eine Weiterverwendung - ob gekürzt oder ungekürzt - ist nur mit schriftlicher Genehmigung der Interviewteilnehmer gestattet.</p>
]]></description>
    </item>
    <item>
      <title>Interview mit Dr. Sebastian Hönig</title>
      <link>http://www.astroinfos.net/interview-mit-dr-sebastian-hönig.aspx</link>
      <pubDate>Thu, 25 Nov 2010 18:59:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.astroinfos.net/interview-mit-dr-sebastian-hönig.aspx</guid>
      <comments>http://www.astroinfos.net/interview-mit-dr-sebastian-hönig.aspx</comments>
      <description><![CDATA[<p>
	<a href="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/shapeimage_1.jpg"><img alt="Sebastian Hönig an der ESO" src="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/shapeimage_1.jpg" style="width: 200px; height: 114px; margin: 10px; float: right;" /></a>Dr. Hönig zählt zu einem der jüngsten Kometenentdecker. Spätestens seit seiner Entdeckung von C/2002 O4 (Hönig) ist er in der Astronomie eine bekannte Persönlichkeit. Hönig arbeitet für das Max-Planck-Institut für Radioastronomie.</p>
<p>
	Astroinfos.net und Astrotreff-Deep-sky.de hatte die Gelegenheit, ihn in einem Interview ein wenig über seine Entdeckung und seinen Weg zur Astronomie auszufragen:</p>
<p>
	<b>Herr Dr. Hönig, Ihr Komet war der Erste, der seit 1946 von einem deutschen Amateuerastronom entdeckt wurde. Beschreiben Sie bitte kurz, wie es zu der Entdeckung am 22.07.2002 kam:</b></p>
<p>
	<i>Die Entdeckung war zu dieser Zeit reiner Zufall. Ich wohnte damals noch in der Nähe von Heidelberg, wo ich Physik studiert habe. Nachts konnte ich nicht schlafen und bin dann mit meinem Teleskop zu meinem Beobachtungsplatz im Odenwald gefahren. Nach dem Aufstellen habe ich ein paar Tests durchgeführt, wie gut die Ausrichtung funktioniert. Dabei bin ich beim Schwenken von einem Objekt zum nächsten in einer Region im Sternbild Pegasus hängen geblieben. Mir fiel auf, dass da ein diffuses Objekt steht, welches dort eigentlich nicht hingehört. </i></p>
<p>
	<i>Bereits nach 20min konnte ich feststellen, dass es sich leicht Richtung Norden verschoben hat. Nach einigem hin und her habe ich dann am nächsten Tag die Entdeckungsmeldung abgeschickt. Aufgrund des hellen Mondes, der danach in der Gegend stand, hat es aber noch 5 weitere Nächte gedauert, bis die Kometenentdeckung bestätigt wurde.&nbsp; </i></p>
<p>
	<i>Obwohl also -- wie immer -- viel Glück bei der Entdeckung dabei war, habe ich enorm davon profitiert, dass ich bereits seit einigen Jahren regelmäßig Kometen beobachtet hatte. Man wird einfach sensibel für schwache, diffuse Fleckchen.</i></p>
<p>
	<b>Wie sind Sie zu der Astronomie gekommen und seit wann betreiben Sie diese als Hobby?</b></p>
<p>
	<i>Im Alter von 6 Jahren hat mich meine Großmutter ins Planetarium mitgenommen. Das hat mich damals so fasziniert, dass wir dann nach jedem Programmwechsel wieder hin gingen. Einige Zeit später hat sich dann ganz in der Nähe ein Verein geründet, mit einem 10&amp;quot;-Teleskop in einer Kleingartenanlage. Dort habe ich dann mit 8 Jahren meinen ersten Blick durchs Teleskop geworfen -- und bin seitdem der Astronomie treu geblieben.</i></p>
<p>
	<b>Was war Ihr erstes Teleskop?</b></p>
<p>
	<i>Mein erstes Teleskop war ein kleiner Refraktor -- heute würde man &amp;quot;Kaufhausteleskop&amp;quot; dazu sagen. Damit konnte ich aber immerhin 1986 Komet Halley sehen. Nachdem ich dann lange Zeit auf einer nahe gelegenen Sternwarte beobachtet habe, gab es 8 Jahre später dann das erste &amp;quot;richtige&amp;quot; Teleskop: Ein MEADE 10&amp;quot; LX200, das ich mir durch langes Sparen und Ferienjobs kaufen konnte. Mit diesem Teleskop hab ich dann 2002 auch den Kometen entdeckt.</i></p>
<p>
	<b>Sie verbrachten auch schon einige Zeit auf der Europäischen Südsternwarte in Chile. Ist es nun ein Gerücht oder Realität, dass man in den seltensten Fällen wirklich Sterne zu sehen bekommt, wenn man Berufsastronom ist.</b></p>
<p>
	<i>Die Hauptarbeit eines Astronomen hat in der Tat wenig mit dem zu tun, was sich ein Amateur klassischerweise unter Astronomie vorstellt.&nbsp; </i></p>
<p>
	<i>Letzten Endes ist Astronomie ein Teilgebiet der Physik. Die Hauptarbeit findet dabei vor dem Computer statt: Daten reduzieren, modellieren, Veröffentlichungen schreiben. Außerdem werden an den großen Observatorien heutzutage Beobachtungen meist im &amp;quot;Service Mode&amp;quot; durchgeführt. Das heißt, man muss nicht mehr selbst vor Ort sein, sondern bekommt die Daten zugeschickt, sobald sie beobachtet wurden. Einige Kollegen sind seit mehr 10 Jahre in der Astronomie tätig und waren höchstens einmal selbst auf Beobachtungsreise. Ich habe das Glück auf einem Gebiet zu arbeiten, bei dem die Beobachtungen noch vor Ort betreut werden müssen, so dass ich hin und wieder selbst beim Beobachten bin.</i></p>
<p>
	<b>Welches ist derzeit Ihre Hauptaufgabe beim Max-Planck Institut?</b></p>
<p>
	<i>Ich arbeite in der Infrarot-Interferometrie-Gruppe von Prof. Weigelt.&nbsp; </i></p>
<p>
	<i>Bei der IR-Interferometrie werden mehrere Teleskope zusammen geschaltet, um das Auflösungsvermögen zu steigern. So gelingt es, mit den 4 großen VLT-Teleskopen auf dem Paranal, die Auflösung eines 150m- Teleskopes zu erreichen. Konkret beschäftige ich mich mit Aktiven Galaxienkernen. Diese Galaxienzentren beherbergen ein supermassives Schwarzes Loch mit mehreren Millionen bis zu Milliarden Sonnenmassen.&nbsp; </i></p>
<p>
	<i>Die Schwarzen Löcher ziehen dabei Material aus der Galaxie an, das eine gleißend helle Scheibe -- die Akkretionsscheibe -- um das Schwarze Loch bildet. Ich arbeite daran zu verstehen, wie das Material von der Galaxie in die Scheibe kommt. Ein Großteil der akkretierten Masse besteht aus Staub, dessen Wärmestrahlung im Infraroten nachgewiesen werden kann. Um die Akkretion des Staubes zu verstehen, habe ich physikalische Modelle entwickelt, die Schnittstelle zwischen Beobachtung und Theorie sind.</i></p>
<p>
	<b>Was ist abgesehen von der Kometensuche Ihr Steckenpferd in der Astronomie? Womit beschäftigen Sie sich am liebsten?</b></p>
<p>
	<i>Seit 2006 betreibe ich mit zwei Amateurastronomen auf Tahiti ein Remote-Observatorium. Inzwischen stehen dort mitten im Pazifischen Ozean ein 14&amp;quot; und ein 16&amp;quot; MEADE Teleskop. Der Vorteil gegenüber Deutschland ist das weit bessere Wetter. Außerdem liegt Tahiti auf -17 Grad Breite, so dass man den kompletten Südhimmel und fast den ganzen Nordhimmel beobachten kann. Hauptsächlich suchen wir nach neuen Asteroiden und Kometen und haben inzwischen weit über 300 Kleinplaneten entdeckt. Dies ist ein spannendes, aber auch kostspieliges Projekt, weshalb wir auch ein Teil der Beobachtungszeit vermieten.</i></p>
<p>
	<b>Wenn wir die Zeit zurückdrehen könnten: welches astronomische Ereignis würden Sie live miterleben wollen?</b></p>
<p>
	<i>Als Kometenbeobachter sind große Kometen natürlich Highlights. Spontan fällt mir Komet C/1861 N1 Tebbutt ein, den man zu den beeindruckensten Kometenerscheinungen in der Geschichte zählen kann. Mitte des Jahres 1861 war er zuerst am Südhimmel, später auch am Nordhimmel sichtbar und zeigte zwei weit geöffnete Schweife mit bis zu 50 Grad Länge. Am 30. Juni besetzte der fast den kompletten Himmel zwischen Großer Wagen, Polarstern, Kassiopeia und Kapella. Dieser Anblick muss überwältigend gewesen sein.</i></p>
<p>
	<b>Was geben Sie Einsteiger in die Astronomie mit? Welche Tipps würden Sie geben?</b></p>
<p>
	<i>Astronomie ist ein so breites Feld. Manche mögen das Naturerlebnis, also die romantische Art der Astronomie. Andere sind Technik-Fans und schrauben an ihren Teleskopen. Wieder andere reizt der Wissenschaftsaspekt, denn auch heute noch können Amateurastronomen wichtige Beiträge leisten. Diese Vielfalt des Hobbys Astronomie bietet eigentlich für jeden etwas, unabhängig von Bildung oder Geldbeutel. Das einzige, was man haben muss, ist Neugier.</i></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	Wir danken Herrn Dr. Hönig herzlichst für das Interview und möchten an dieser Stelle noch auf seine Webseite <a href="http://www.sungrazer.org/">http://www.sungrazer.org/</a> verweisen.</p>
<p>
	Das Bild wurde uns mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt. Das Interview darf nur auf den Seiten von AstroInfos.net und Astrotreff-Deep-Sky.de veröffentlicht werden. Eine Weiterverwendung - ob gekürzt oder ungekürzt - ist nur mit schriftlicher Genehmigung der Interviewteilnehmer gestattet.</p>
]]></description>
    </item>
    <item>
      <title>Interview mit Alan Hale</title>
      <link>http://www.astroinfos.net/interview-mit-alan-hale.aspx</link>
      <pubDate>Thu, 25 Nov 2010 18:56:00 GMT</pubDate>
      <guid>http://www.astroinfos.net/interview-mit-alan-hale.aspx</guid>
      <comments>http://www.astroinfos.net/interview-mit-alan-hale.aspx</comments>
      <description><![CDATA[<p>
	<a href="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/tie.jpg" target="_blank"><img alt="Alan Hale Photo" src="http://www.astroinfos.net/Data/Sites/1/inhalte/artikel/tie.jpg" style="width: 180px; height: 239px; margin: 10px; float: right;" /></a>Unsere Anfragen nach Interviews zum Jahr der Astronomie sind sehr gut angekommen. So konnten wir nun Herrn Alan Hale per Mail ein paar Fragen stellen.</p>
<p>
	Alan Hale ist 1958 in Japan geboren worden, aber seit seinem ersten Lebensjahr in New Mexico aufgewachsen. Nach seinem Studium in Annapolis und seiner Dienstzeit bei der Navy ging er 1983 an das Jet Propulsion Laboratory (JPL). Danach studierte er Astronomie. 1993 gründete er das Southwest Institute for Space Research, wo er&nbsp;bis heute&nbsp;Direktor ist. 1995 entdeckte er parallel aber unabhängig zu Thomas Bopp den Kometen Hale-Bopp.</p>
<h2>
	Englische Originalfassung des Interviews</h2>
<p>
	When did you first find interest in astronomy and how?</p>
<p>
	<i>I first became interested in astronomy at a very young age (6), and although I went through various other interests in subsequent years, I pretty much settled on astronomy &amp;quot;for good&amp;quot; when I was about 11. &nbsp; I'm not sure there was an actual reason &amp;quot;why.&amp;quot; Being raised on the outskirts of a fairly small desert town in New Mexico certainly helped, as was the fact that I came of age during the Apollo era; television programs like &amp;quot;Star Trek&amp;quot; also played a role.</i></p>
<p>
	What was your first telescope?</p>
<p>
	<i>An 11-cm Newtonian reflector from Sears, that my father purchased for me when I was 11. I had used binoculars prior to that.</i></p>
<p>
	In 1995, you discovered the famous comet Hale-Bopp. What were your&nbsp;first thoughts and feelings related to this discovery?</p>
<p>
	<i>I&nbsp;suspected something was &amp;quot;interesting&amp;quot; almost right away, and had verified that my suspect was a comet, and that there were no known comets in that location, within an hour. So I knew I had discovered a previously-unknown comet within a short period of time. </i></p>
<p>
	<i>I was excited, certainly, but I guess one of my initial feelings was one of irony. I had spent several hundred hours over many years unsuccessfully trying to discover a comet, and now I had one drop into my lap when I wasn't even looking for one.</i></p>
<p>
	<i>Of course, there was no way to know at the time that this would turn out to be such a bright and dramatic object.</i></p>
<p>
	What hints and tips do you have for typical beginner&nbsp;in astronomy?&nbsp;What is the most and crucially important thing in your opinion?</p>
<p>
	<i>I think learning one's way around the sky is important, and using binoculars (as opposed to a telescope right away) can be very helpful. I'd actually recommend a good astronomy textbook or guidebook (not at too high a level) to understand just what's &amp;quot;out there.&amp;quot;</i></p>
<p>
	Do you think, that hobby astronomers can also be of&nbsp; help to professional astronomers and the big observatories? How?</p>
<p>
	<i>It happens now quite a bit. Numerous amateur astronomers around the world routinely perform follow-up observations for newly-discovered (as well as </i><i>already-known) near-Earth asteroids and comets, and upon newly-discovered novae, supernovae, flare stars, and so on. There was an interesting incident a couple of years ago where several amateur astronomers, including one who lives near me, performed crucial observations that established what apparently was a nearby microlensing event.</i></p>
<h2>
	Deutsche Übersetzung</h2>
<p>
	Wann begann Ihr Interesse an Astronomie und was war der Grund?</p>
<p>
	<i>Ich begann mich bereits in jungen Jahren für Astronomie zu interessieren, und obwohl ich mich in den darauf folgenden Jahren für verschiedene andere Dinge begeistert habe, </i><i>legte ich im Alter von 11 Jahren „endgültig“ auf die Astronomie fest. </i></p>
<p>
	<i>Ich bin nicht sicher, ob es jemals ein „Warum“ gab. </i></p>
<p>
	<i>Am Rande einer kleinen Wüstenstadt in New Mexico aufzuwachsen hat sicher dabei geholfen,&nbsp; </i><i>genauso wie zu Zeiten der Apollo-Ära das Erwachsen werden zu erleben; „Star Trek“ hat sicher auch eine Rolle gespielt.</i></p>
<p>
	Was war Ihr erstes Teleskop?</p>
<p>
	<i>Ein 11-cm Newton-Spiegel von „SEARS“, den mir mein Vater kaufte, als ich 11 Jahre alt war. Zuvor hatte ich ein Fernglas benutzt.</i></p>
<p>
	1995 entdeckten Sie den berühmten Kometen Hale-Bopp. Was waren Ihre ersten Gedanken und Gefühle nach dieser Entdeckung?</p>
<p>
	<i>Ich hielt es sofort für etwas „interessantes“, und lies überprüfen, </i><i>ob mein Verdächtiger ein Komet sei und ob nicht doch bekannten Kometen an dieser Stelle, innerhalb einer Stunde zu finden seien. </i><i>Also wusste ich innerhalb kürzester Zeit, dass ich einen zuvor unbekannten Kometen entdeckt hatte.</i></p>
<p>
	<i>Sicher war ich sehr&nbsp;erfreut, aber ich denke mein erstes Gefühl war ein Anflug von Ironie. </i><i>Ich hatte über viele Jahre viele hundert Stunden erfolglos versucht, einen Kometen zu entdecken, </i><i>und jetzt fiel mir einer einfach so in den Schoss, als ich nicht mal danach suchte.</i></p>
<p>
	<i>Zu dieser Zeit wusste auch noch niemand, dass er sich zu einem derart hellen und </i><i>spektakulären Objekt entwickeln würde.</i></p>
<p>
	Welche Tipps und Empfehlungen geben Sie Einsteigern mit auf den Weg? Was sind die wichtigsten Dinge Ihrer Meinung nach?</p>
<p>
	<i>Ich finde, sich am Himmel zurecht zu finden ist wichtig, und ein Fernglas benutzen zu lernen (anstatt gleich mit einem Teleskop anzufangen) kann sehr hilfreich sein. Ein Astronomiebuch oder Sternenführer (auf nicht ZU hohem Niveau) würde ich auch empfehlen, um zu verstehen was „da draußen“ eigentlich los ist.</i></p>
<p>
	Glauben Sie, dass Amateurastronomen heutzutage noch eine Chance haben, wissenschaftlich wertvolle Beiträge zu leisten? Wie?</p>
<p>
	<i>Das passiert heute recht oft. Zahlreiche Amateurastronomen rund um die Welt stellen routinemäßige Folgebeobachtungen zu Neu entdeckten (und auch bekannten) </i><i>erdnahen Asteroiden und Kometen, sowie Neu entdeckten Novae, Supernovae, </i><i>Flares und so weiter an.</i><i>&nbsp;</i></p>
<p>
	<i>V</i><i>or</i><i> ein paar Jahren gab es einen interessanten Fall, als einige Amateurastronomen – einer lebt in meiner Nähe – aufgrund ihrer Beobachtungen einen Fall von Microlensing darstellen konnten.</i></p>
<p>
	&nbsp;</p>
<p>
	Wir danken Herrn Alan Hale für die Zeit, die er uns gewidmet hat.</p>
<p>
	Zu diesem Text: Bildmaterial wurde uns mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt. Das Interview darf nur auf den Seiten von AstroInfos.net und Astrotreff-Deep-Sky.de veröffentlicht werden. Eine Weiterverwendung - ob gekürzt oder ungekürzt - ist nur mit schriftlicher Genehmigung der Interviewteilnehmer gestattet. Deutsche Übersetzung: Jan M. Sorg</p>
]]></description>
    </item>
  </channel>
</rss>
