Die Astronomie ist die älteste Naturwissenschaft der Menschheit. Schon die alten Ägypter, Maya und Chinesen beobachten den Himmel. Aus diesen Beobachtungen entstanden seinerzeit die ersten Kalender und Ereignisse, wie Mond- und Sonnenfinsternisse konnten schon recht genau vorausgesagt werden.
Die Natur des Menschen ist die Neugier, sie treibt ihn an. Und spätestens aktuelle Ereignisse, über die in den Medien berichtet wird (Kometen, Sonnenfinsternis, ...) wecken das Interesse ein wenig mehr. Aber es gibt einige Grundsatzfragen, die alle beschäftigen:
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Wie entstand das Universum?
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Wie hat es sich entwickelt?
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Wenn es einen Anfang gab, gibt es auch ein Ende des Universums? Wie wird es aussehen?
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Gibt es außerirdisches Leben? Gar Intelligenz? Wie sieht dieses aus? Werden wir sie finden? Werden Sie uns finden?
Es sind aber nicht nur diese Fragen, die uns antreiben. Es ist das Gefühl mit dem Teleskop in den Himmel zu schauen und zu wissen, dass man die Vergangenheit eines weit entfernten Sternes beobachtet, denn das Licht der Sterne ist teilweise seit Millionen Jahren unterwegs zu uns. Blicken wir auf andere Sterne, auf weit entfernte Galaxien, riesige Nebelgebiete und andere Himmelsobjekte so wissen wir, wie klein – gar winzig – wir sind und was es alles zu entdecken gibt. Auch folgender Gedanke ist sehr interessant:
Jeder Lichtpunkt den wir außerhalb unseres Sonnensystems beobachten ist ein Stern, genau wie unsere Sonne auch. Jede Galaxie, die wir sehen enthält Millionen von Sterne und wir können selbst mit einfachen Mitteln hunderte dieser Galaxien sehen – im Endeffekt sind es Millionen. Wir blicken vielleicht soeben auf eine Galaxie, in der es einen Stern gibt, der ein ähnlich komplexes Planetensystem beherbergt, auf dem sich Leben entwickelt hat!
Diese Gedanken treiben uns Astronomen an. Ob es nun das einfache Beobachten, die Fotografie oder die tiefgehend Astrophysik ist. Das sind die Gründe, warum wir in jeder klaren Nacht teils bei klirrender Kälte starr am Teleskop verharren und das All versuchen zu verstehen.