Teil 1 - Azimut
Zuerst muss man die Azimutachse justieren. Das macht man, in dem man sich mittels Sternkarte oder einem Planetariumsprogramm einen hellen Stern in südlicher Richtung nahe dem Himmeläquator aufsucht. Diesen stellt man bei angeschalteter Nachführung in das Fadenkreuzokular des Teleskopes. Das Fadenkreuzokular muss nun so gedreht werden, das der Stern an einem Faden entlang läuft. Stellt dafür die Nachführung der Montierung aus.
Wenn man nun die Nachführung einschaltet zeigt der Stern eine Abweichung von dem zuvor gewählten Faden.
Weicht der Stern im Fadenkreuz nach oben ab (Süden), so muss das Nordende der Azimutachse etwas nach Westen korrigiert werden. Weicht der Stern nach unten (Norden) an, so muss die Montierung etwas nach Osten gestellt werden.
Diese beiden Vorgänge muss man wahrscheinlich einige Male wiederholen, bis de Stern keine Abweichung mehr zeigt. Bestenfalls für 10 – 20 Minuten.
Teil 2 Polhöhe
Die Einstellung des Fadenkreuzokulares darf nicht verändert werden! Jetzt muss man sich einen Stern in östlicher Richtung aussuchen, der ebenfalls nahe dem Himmeläquator ist. Nun muss man die Nachführung wieder einschalten, und die Abweichung des Sterns im Fadenkreuzokular beobachten.
Wenn der Stern nach Links abweicht dann muss man die Montierung höher einstellen. Wenn der Stern nach rechts unten abweicht, dann muss man die Montierung etwas niedriger einstellen. Die beiden Schritte muss so lange gemacht werden, bis der Stern 15-20 Minuten bei eingeschalteter Nachführung in der Mitte des Fadenkreuzokulares bleibt.
Diese Methode lohnt sich nur für den dauerhaften Aufbau, wie z.B. in einer Sternwarte. Mit ein bisschen Übung jedoch, macht man diese Arbeiten recht schnell während der Auskühlphase der Optiken.
Hier noch mal die Übersicht:
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Stern im
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Abweichung
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Korrektur
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Süden
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unten
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Azimut (Nordteil der Montierung)nach Osten
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Süden
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oben
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Azimut (Nordteil der Montierung) nach Westen
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Osten
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unten
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Polhöhe steiler
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Osten
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oben
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Polhöhe flacher
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Westen
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unten
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Polhöhe flacher
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Westen
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oben
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Polhöhe steiler
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