Spektive sind ähnlich aufgebaut, wie ein Prismenfernglas, nur das sie monokular sind. Sie beherbergen den gleichen Vorteil wie Ferngläser – sind also leicht und schnell zur Hand. Spektive sind aber eher für Naturbeobachtungen gedacht, denn sie haben ein geringeres Öffnungsverhältnis (Verhältnis zwischen Öffnung und Brennweite). Das Bild ist also dunkler. Vorteilhaft an Spektiven ist das meist austauschbare Okular.
Dadurch lassen sich verschiedene Vergrößerungen erreichen. Andere Spektive – meist die deutlich günstigeren – erreichen die verschiedenen Vergrößerungen durch Zoom.
Auch mit Spektiven lässt sich schon viel am Himmel aufsuchen und beobachten. Bei 60facher Vergrößerung zum Beispiel, lassen sich schon die vier galiläischen Jupitermonde oder die Ringe des Saturns beobachten. Auch offene Sternhaufen oder die Andromeda-Galaxie zeigen ein schönes Bild.
Wichtig ist die Öffnung, welche mindestens 60 – 70mm betragen sollte, damit ausreichend Licht das Auge erreicht.