Was nimmt man mit?

Auch das hängt wieder davon ab, was man womit beobachten möchte. Im allgemeinen hat man immer sein Teleskop und sein Fernglas dabei. Dazu gehört natürlich der gepackte Zubehör Koffer, in dem wir je nach Erfahrung und Vorlieben folgendes finden können:

  • Ausreichender Satz an Okularen
  • Werkzeug für Justage und kleinere Reparaturen vor Ort
  • Kleine Ausuchkarten (Karkoschka, ausgedruckte Karten,…)
  • Scheibwerk und Notizbuch
  • Rotlichtlampe
  • Filter für Planeten und Deepsky

Natürlich darf auch beim Spechteln mit Teleskop nicht die Montierung fehlen und wenn man eine parallaktische Montierung hat, dann gehören natürlich auch dazu

  • Gegengewichte und deren Gegengewichtsachse
  • Montierungsschiene und Schellen für das Teleskop
  • Stativ
  • Steuerung für Motoren wenn vorhanden
  • Kompass zum Einnorden, wenn der Polarstern nicht verfügbar ist
  • Zubehörablageplatte

Wer ein Dobson hat, der hat es gut, denn der kann auch den schwersten Teil verzichten. Wer nur mit Fernglas beobachtet, der hat es noch besser ;)

  • Zusätzlich dürfen folgende Sachen niemals fehlen:
  • Warme Kleidung (auch im Sommer kann es nachts auf freiem Feld sehr kalt werden)
  • Heißes Getränk (Tee oder Kakao, Kaffee bringt leider meines Erachtens nicht sehr viel)
  • Leichte Kost für zwischendurch (kalorienhaltige Sachen vermeiden, der Körper verschwendet zu viel Energie für die Verbrennung und man wird müde)
  • Mülltüte (wenn wir jemanden erwischen, der die Umwelt verschmutzt, dann…)
    Bitte die volle Mülltüte auch wieder mit nach Hause nehmen.

Kleine Helferlein, die sinnvoll sein könnten:

  • Firebag: diese kleinen mit Gel gefüllten Tüten sind gute für sehr  kalte Nächte. Durch einen Knick des Metallplättchens im Innern, löst man eine chemische Reaktion aus. Diese setzt für mehrere Stunden Wärme frei – sehr praktisch.
  • Stiefel mit eingebauten Heizspiralen. Tatsächlich  - sowas gibt es. Batteriebetrieben halten die Heizspiralen die Füße schön warm. Auch gibt es einfache Einlegesohlen mit dieser Funktion.
  • Dritte Hand: praktisch ist es, wenn man sich ein rotes Licht an seine Sternkarten klemmen kann. Das geht zwar genau so gut mit Wäscheklammern, aber die dritte Hand hat auch direkt eine Lupe, die man für die doch teilweise recht kleingedruckten Karten verwenden kann.
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