Was will man beobachten

Der Himmel beherbergt viele Objekte und ebenso viele Ereignisse. Zuerst sollte man sich also überlegen, ob nachts ein besonderes Ereignis eintritt. Mondfinsternis, Meteoritenschauer, Stern- oder Planetenbedeckungen, interessante Planetenkonstellationen,… all dies ist auf jeden Fall Anlass, sich unter den Himmel zu begeben.

Andere Beobachtungsnächte sind dann stark abhängig vom Equipment, vom Himmel und von den örtlichen Begebenheiten.teht der Mond hell am Himmel, bieten sich lediglich dieser und die anderen Planeten des Sonnensystems an. Der Mond lässt sich mit dem Teleskop am besten beobachten, wenn er nicht zu 100% voll ist. Denn nur wenn das Sonnenlicht „seitlich“ auf die Krater scheint, kann man diese auch gut beobachten. Am ehesten dann auch im Bereich des Terminators (Tag – Nacht – Grenze). Dort sind die Konturen besonders stark.

 

Planeten erfordern langbrennweitige Teleskope und hohe Vergrößerungen. Außer dem benötigt man eine klare und ruhige Luft. Mit jedem Vergrößerungsfaktor wird auch die Unruhe des Planeten durch die Atmosphäre verstärkt.

 

Deepsky-Objekte mögen kein Mondlicht, man sollte sie also zwischen dem letzten Viertel und dem ersten Viertel des Mondes beobachten.

 

Um sich nun vorzubereiten und um zu schauen, was überhaupt möglich ist, könnte man also wie folgt vorgehen:

 

1.)    AstroInfos, Astrotreff-Deep-Sky und andere einschlägige Seiten nach aktuellen Ereignissen durchsuchen.

2.)    Stand und Helligkeit des Mondes herausfinden

3.)    Karte des Himmels am Beobachtungstag um 22 Uhr (Winter) und 00 Uhr (Sommer) ausdrucken

4.)    Position der Planeten in gedruckten Karten markieren

5.)    In der Karte interessante Objekte markieren, die mit dem Equipment sichtbar sind (ein Blick in die Deepsky-Datenbank hilft dabei sehr)

6.)    Für spezielle Objekte, die man sich vorgenommen hat, Beobachtungsberichte vorfertigen (ebenfalls Deepsky-Datenbank)

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