Wo will man beobachten

Ein dunkler Beobachtungsplatz ist wichtig. Streulicht der Stadt stört und die Objekte verschwinden im aufgehellten Stadthimmel. Für Planeten und Mond ist das nicht ganz so entscheidend, jedoch benötigt man für Deepsky einen dunklen Himmel.

 

Wenn man mobil ist sollte man einfach mal evtl. schon bekannte Orte bei Nacht anfahren und schauen, wie dort der Himmel ist. Hat man ungestörte Sicht in alle Richtung? Gibt es in der Nähe größere Städte, die Streulicht werfen?

 

Empfehlenswert sind oft Anhöhungen und natürlich Berge. Aber auch ein vor Wind schützender Wald im Rücken des Beobachters ist sehr hilfreich. Schöne Beobachtungsplätze findet man am besten auch durch die Freeware Google Earth. Man kann ein zusätzliches Plug-In herunterladen, dass die Lichtverschmutzung anzeigt.

 

Beobachten von zu Hause ist in einigen Orten aber auch noch möglich. Teils werden nachts durch die Stadt die Straßenlaternen ausgestellt, so dass das Streulicht verringert ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass man zu Hause Strom hat. Auch kann man mal kurz ins Warme zurückkehren (natürlich ohne in den Räumen das Licht anzumachen).

 

Das „Non plus Ultra“ sind für eingeschweißte Hobbyastronomen aber die Reisen. Viele verschlägt es in eine einsame Hütte in den Alpen, zu den Nordlichtern und ewigen Nächten Skandinaviens oder sogar nach Namibia um den Südsternhimmel zu beobachten.

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